Manifest
This is a tiny collection of my values and things I stand behind and believe in.
It is incomplete and ever growing.


Active hope keeps us moving.
Not a passive wish, but a practice.
A choice to keep imagining, building, and loving
even when the world feels heavy.
The body doesn’t lie.
Unser Körper birgt Wahrheiten, die Worte nicht immer ausdrücken können. Er erinnert sich, drückt aus und lässt los, was unser Verstand manchmal nicht kann. Auf den Körper zu hören ist ein Akt des Respekts, eine Rückkehr zu der Intelligenz, die schon immer in uns war.
Disability justice teaches us
that no body is disposable.
Access is not charity — it is solidarity.
We dream of a world where everyone has what they need to thrive —
where interdependence is celebrated, not shamed.
This is a space for all of you.
Hier gibt es keinen Druck, „sich zusammenzureißen“. Hier musst du keine Teile von dir verstecken, die chaotisch, wütend, traurig oder unsicher sind. Hier bist du in deiner ganzen Fülle willkommen. Ich glaube daran, alles zu hinterfragen. Ich glaube daran, Räume zu schaffen, in denen du dein authentisches Selbst erkunden kannst, ohne Angst vor Urteilen oder Scham zu haben. Räume, in denen Geschichten gewürdigt werden, in denen man der Weisheit des Körpers vertraut und in denen Heilung nicht durch Kontrolle, sondern durch Verbindung entsteht.
Softness is strength.
Man kann sowohl sanft als auch mutig sein. Zärtlichkeit ist keine Schwäche – sie ist die Grundlage für Veränderung. Verletzlichkeit ist ein Akt der Stärke in einer Welt, die sie fürchtet.
Accountability is care.
Menschen haben unterschiedlichen Zugang zu Ressourcen, und die Rechenschaftspflicht muss dieser Tatsache Rechnung tragen. Bei echter Gerechtigkeit geht es nicht um Bestrafung, sondern um Beziehungen, Verantwortung und Wiedergutmachung. Der Abbau schädlicher Systeme beginnt in uns selbst, aber er endet nicht dort. Wir leisten diese Arbeit gemeinsam sowohl innerhalb als auch außerhalb des Systems.
Healing is collective.
Persönliche Heilung und kollektive Befreiung sind miteinander verflochten.
Man kann das eine nicht vom anderen trennen. Wenn wir uns um unseren eigenen Körper und unsere eigene Geschichte kümmern, schaffen wir Raum für andere, dasselbe zu tun. Wenn wir uns gegen Scham wehren und Authentizität annehmen, stören wir die Systeme, die von unserer Entfremdung profitieren.
We are unlearning together.
Wir lernen, Ableismus, Perfektionismus, koloniale Wertvorstellungen und den Mythos, dass Heilung linear verläuft, abzulegen. Wir lernen, die vom Kapitalismus geförderte Entfremdung abzulegen – die uns von unserem Körper und voneinander entfernt. Wir lernen, den Mythos der Unabhängigkeit abzulegen. Wir lernen, das Schweigen abzulegen, das Unterdrückung schützt. Das Ablegen alter Gewohnheiten ist nicht angenehm – aber es ist eine Arbeit für die Freiheit.
Du musst nicht repariert werden.
Sie sind nicht kaputt. Die Idee, Menschen „reparieren“ zu müssen, hat ihren Ursprung in Systemen, die Unterschiede pathologisieren. Bei der Heilung geht es nicht darum, Ihren Schmerz auszulöschen, sondern zu lernen, mit ihm umzugehen. Meine Aufgabe ist es nicht, Sie zu reparieren, sondern Sie zu begleiten, während Sie sich selbst mit Mitgefühl, Neugier und Mut begegnen.
Kunst ist politisch.
Bei Kunst geht es nicht um Perfektion oder Leistung. Sie ist eine rohe, unvollkommene und verkörperte Form der Wahrheitsfindung. Hier zählt der Prozess mehr als das Produkt. Jeder kann kreativ sein, jeder kann tanzen. Bewegung, Klang und Ausdruck gehören uns allen – nicht Institutionen oder Ästhetiken, die vorschreiben, wie „Schönheit“ auszusehen hat.
The personal is political.
Jede Fürsorge, jede Grenze, jede Weigerung, Perfektion zu leisten, ist politisch. Unsere Körper sind nicht von der Welt getrennt; sie sind lebendige Archive von Kultur, Macht und Geschichte. Mit seinem Körper verbunden zu sein bedeutet, sich das zurückzuholen, was die Gesellschaft einem genommen hat – das Recht zu fühlen, sich auszuruhen, vollständig zu existieren.
Rest is resistance.
In einer Welt, die ständiges Tun verherrlicht, ist Ausruhen ein radikaler Akt. Ausruhen widersetzt sich kolonialen Rhythmen der Ausbeutung. Es lehnt die Forderung ab, zu produzieren, zu leisten, über seine Grenzen hinauszugehen. Ausruhen bedeutet, seinen Körper von Systemen zurückzugewinnen, die ihn als Ressource behandeln. Es ist ein Akt der Verweigerung – eine Erinnerung an den eigenen inneren Wert.



















